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Xbox One vs PS4: Der Vergleich – Welche Konsole sollte man kaufen?

29. April 2014

Es ist die Frage aller Fragen: Welche Konsole soll ich mir kaufen, wenn ich vorhabe mir eine Next Generation Konsole kaufen zu wollen? Keine einfache Frage, der ich aber gerne nachgehen möchte. Wo man bei den vorigen Konsolen mittlerweile auf genug Quellen oder Kaufberater zugreifen kann, ist hier das Duell noch im vollen Gange.

Und nachdem ich nun beide Konsolen längere Zeiten getestet habe ist hier nun der Vergleich, welche Konsole ich persönlich empfehlen würde und welche Konsole in den folgenden Kategorien gepunktet hat.

hardware

Eins vorweg: Sonys PS4 ist der Xbox One technisch leicht überlegen. Geht es also um die reine Spielleistung, ist die Playstation 4 im Moment schneller und dies soll sich angeblich auch mit DirectX 12 nicht ändern. Dennoch bleibt es spannend. Aktuell laufen nur auf der PS4 beinahe alle Spiele in nativen 1080p. Dafür sorgt auch die Grafikeinheit der PS4 mit 18 Cluster Units. Die Xbox One hat hingegen nur 12.

Auch die 8 GB GDDR 5 Arbeitsspeicher der PS4 sind flotter gegenüber der DDR3-RAM Bausteine der Xbox One, welche aber noch zusätzlich 32 MByte ESRAM haben. Angeblich hat Microsoft aber noch Reserven über Cloud Gaming.

In einer Tabelle zeigt sich der Vergleich wie folgt:

Playstation 4 Xbox One
Grafikeinheit
Architektur AMD GCN AMD GCN
Shader-/SIMD-/Textureinheiten 1.152/18/72 768/12/48
Rasterendstufen (ROPs) 32 16
maximaler GPU-Takt (Megahertz) 800 853
SP-Rechenleistung (TFLOPs) 1,843 1,310
Prozessor
Architektur AMD Jaguar AMD Jaguar
Kernanzahl 2 x 4 2 x 4
maximaler CPU-Takt (Gigahertz) 1,6 1,75
Fertigungsprozess 28 nm 28 nm
Die-Size 348 mm² 363 mm²
Speicher
Typ 8 GiByte GDDR5 8 GiByte DDR3 + 32 MByte ESRAM
Frequenz (Megahertz) 2.750 1.067 + 853
Interface (parallele Bit) 256 256 + 1.024
Datentransferrate (GB/s) 176 68,3 + 218
Festplatte
Typ HDD (5.400 RPM) HDD (5.400 RPM)
Insgesamte Kapazität 500 GiByte 500 GiByte
Verfügbare Kapazität etwa 400 GiByte etwa 400 GiByte
Wechsel erlaubt nicht erlaubt, Garantieverlust

Quelle der Tabelle: PC Games Hardware

Momentan hat Sony technisch die Nase vorn. Grafikhuren kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Doch die Xbox One muss dadurch nicht schlechter sein, denn auch exklusive Titel tragen ihren Teil dazu bei. So sieht Ryse atemberaubend aus. Die Mimiken der Figuren sind wirklich absolut Referenz.

Bei der Hardware hat Sony die Nase vorn. Daher aktuell Punkt für Sony.

konsolengeraeusche

Laut diversen Seiten liegt die PS4 unter dem Niveau der PS3. So erreicht der Lüfter im Hauptmenü ruhige 0,5 Sone. Unter Belastung sind es 1,1 Sone. Dies schwankt aber während des Spielens. Besonders wenn man das Spiel nicht installiert, ist die Konsole und das Laufwerk meines Empfindens sehr laut. Wenn die Konsole im Bereitschaftsmodus ist, erreicht die Konsole nur 0,1 Sone – das ist gar nicht wahrnehmbar. Bei Filmen ist die Konsole ebenfalls ziemlich leise. Man kann also auch Filme mit ruhigen Momenten problemlos geniessen.

Die Xbox One ist lauter als die PS4. Dafür aber leiser als die vorige Xbox360. Die war in den ersten Generation echt laut und bei Filmen konnte man kaum ruhige Szenen genießen. Sie liegt im Menü bei 0,8 Sone. Bei Spielen wie Ryse geht sie auf 1,5 Sone hoch. Das kommt auch daher, dass in der Kamera und im Netzteil auch Lüfter eingebaut sind. Hier setzt Microsoft auf altbackene Lösungen. So hat die Playstation 4 kein externes Netzteil. Im Bereitschaftsmodus kommt die Xbox One auf 0,7 Sone und das ist immer noch hörbar.

Wer eine leise Konsole möchte und dem dies wirklich wichtig ist, der macht mit der Playstation 4 nichts falsch. 

controller

In der vorigen Konsolen-Generation zwischen der PS3 und der Xbox360 empfand ich persönlich immer den Xbox-Controller als besser und wertiger. Er war schwerer und lag viel besser in der Hand.

Jedoch in der neuen Generation hat sich Sony verbessert und Microsoft verschlechtert, denn obwohl der Controller der Xbox One dem vorigen Controller sehr ähnelt, hat Microsoft jedoch qualitativ ziemlich nachgelassen. Schnell ist das Steuerkreuz ausgenudelt und die Steuer-Sticks reagieren manchmal nicht so gut und genau wie auf der Xbox 360.  An das hohe Niveau des Xbox360-Controller kommt er somit leider nicht heran. Der Controller braucht für den Stromverbrauch wieder Batterien. Interne Akkus wie bei Sony waren scheinbar für Microsoft keine Option.

Dagegen hat Sony seinen Controller radikal verändert. Er ist schwerer, durch die Technik, und er hat nun ein Touchpad in der Mitte, welches eine Bedienung bekannt durch das Touchpad auf Notebooks ermöglicht. Die Griffe sind länger und der Controller liegt auf jeden Fall besser in der Hand als sein Vorgänger. Zudem hat Sony direkt die aus Move bekannte Lichtleiste integriert. Weiterhin steckt im Controller ein Lautsprecher, aus dem in Spielen zum Beispiel Funksprüche ertönen. Ein nettes, wenn auch manchmal zu leises, Feature. Der Akku ist im Controller verbaut und man kann den Controller direkt per mitgeliefertes USB-Kabel an der Konsole laden. Bei Microsoft muss man sich ein Play & Charge-Kit optional kaufen. Weiterhin hat der Controller einen Share-Button bei dem man direkt Inhalte in die sozialen Netzwerke hochladen kann.

Im Vergleich gefällt mir der Sony-Controller besser. Er liegt besser als sein Vorgänger in der Hand und hat weitaus sinnvollere Funktionen. Punkt an Sony.
kamera

Beide Konsolen haben eine Kamera. Bei der Xbox One ist im Paket dabei. Es gibt leider kein Paket ohne die Kamera. Durch den aktuellen Wertverfall der Xbox One macht dies aber keinen Unterschied mehr. Eine Xbox One bekommt man schon für 399 Euro. Selber Preis kostet die Playstation 4 ohne Kamera. Geht man vom Release-Preis aus, hatte Sony die Nase definitiv hier vorne, was den Preis angeht.

Technisch ist die Xbox Kamera allerdings ausgereifter und macht mehr Sinn bei der Xbox One, da es hier viele Spiele gibt, die davon Gebrauch machen. Und sei es nur so, dass man seinen Truppen in Ryse Befehle über die Kamera erteilt. Ebenso kann man in Dead Rising 3 Zombies provozieren. Bei Kinect Sports Rivals nutzt man Kinect komplett als Steuerung. Das steuern der Konsole klappt einwandfrei. Sprachbefehler werden gut erkannt und auch mit der Hand durch das Dashboard steuern funktioniert sehr gut. Ebenfalls macht skypen mit der Kamera viel Sinn und man kann sich von der Kamera wie ein Moderator verfolgen lassen.

Bei Sony ist das anders: Sprachbefehle funktionieren zwar, aber eine Hand-Steuer-Funktion gibt es nicht. Bisher gibt es auch nur eine Anwendung, die von der Kamera Gebrauch macht und zwar „Playroom“. Darin findet man Mini-Spiele, die zeigen was die Kamera leistet. Mehr gibt es noch nicht und „Playroom“ ist auch nicht berauschend.

Dieser Punkt geht aufgrund der Ausgereiftheit bei Microsoft ganz klar an Microsoft. Kinect ist ausgereifter und wurde von Anfang an in viele Spiele eingebunden. 

dashboard

Das Menü der Xbox One kennen sicherlich diejenigen von Euch, die auch Windows 8 nutzen. Wir sehen Kacheln, Kacheln und noch mehr Kacheln. Die Übersicht wirkt überladen, wenn man viel installiert hat. Es ist gegenüber dem Xbox360 Menü gewöhnungsbedürftig.

Das PS4-Menü wirkt aufgeräumt und wirkt wie eine deutliche Verbesserung des vorigen Menüs der PS3. Man findet sich recht schnell zurecht, auch wenn ich selbst privat Windows 8 nutze und Kacheln nicht schlecht finde. Installationen und Updates laufen im Hintergrund, ohne dass der Anwender viel davon mitbekommt. Insgesamt sehr flüssig und übersichtlich.

Ich gebe es ja zu. Trotz Windows 8 empfinde ich das Menü der Playstation 4 als aufgeräumter und besser. Punkt für die Playstation 4. 

ladezeiten

Von einer Konsole erwartet man eigentlich, geht man vom Grundgedanken aus, dass man ein Spiel einsteckt und los spielen kann. Diesen Gedanken treu wird allerdings nur eine Konsole: die Playstation 4. Nach dem auspacken erfolgt zwar ein Update von 300 MB, aber danach steht dem direkten los spielen nichts im Wege. Legt man die Spiele-Disc ein, werden wichtige Daten im Hintergrund kopiert. Auch Updates lädt die Konsole im Hintergrund. Los spielen kann man aber sofort nach dem einlegen der Disc. Bei manchen Titeln muss zwar etwas vorbereitet werden, dies dauert aber wenige Minuten bis Sekunden.

Bei der Xbox One muss an wirklich Geduld mitbringen. Das erster Update nach dem auspacken dauert seine Zeit. Dazu kommt die erste Einrichtung samt Kinect, Lautstärke-Tests und so weiter. Und ist dann die Disc eingelegt, geht es immer noch nicht los, denn man kann erst spielen, wenn eine gewisse Prozentzahl des Spieles installiert ist. Vorher geht nichts und man kann dem Ladebalken zusehen. Folgen dann noch Updates müssen die auch installiert werden und zwar auch bis zu einer gewissen Prozentzahl oder manchmal auch komplett. Die Updates sind dabei nicht klein und daher muss das Vergnügen hier wirklich warten.

Verkehrte Welt, denn die Playstation 4 reagiert weitaus flotter als die PS3 und die Xbox One langsamer als die Xbox360. Microsoft ist in diesem Punkt wirklich zurück gegangen.

Auch in den Spielen selbst merkt man, denn bei Sony ist man schneller im Menü und letztendlich schneller im Spiel. Die Ladezeiten sind durch die Reihe schneller als bei der Xbox One.

Klarer Punkt für Sony, die sich gegenüber der PS3 verbessert haben. Microsoft hat sich leider verschlechtert gegenüber der vorigen Generation und hier muss man echt Geduld haben, bis man spielen darf. 

exklusivespiele

Zum Release beider Konsolen boten Microsoft und Sony direkt exklusive Spiele. Microsoft war hier aber stärker, denn mit Ryse, Dead Rising 3 und Forza Motorsport 5 bot man direkt starke Titel, die dazu noch richtig gut ausgesehen haben. Sony setzte dem mit wenig entgegen und bot mit beispielsweise Knack einen eher schwachen Titel. Ebenso konnte Killzone nur grafisch überzeugen und war in der Story und Gameplay eher verhalten bis langweilig.

Mit inFamous: Second Son holte dann Sony auf und bracht einen richtigen Knaller an den Start. Das Spiel überzeuge in Story, Gameplay und Grafik.

Seinen ersten Multiplayer-Knaller holte Microsoft dann noch mit Titanfall raus. Das Spiel ist meiner Meinung nach besser als Call of Duty und überzeugte mit einem frischen Gameplay und schnellen, knackigen Online-Schlachten. Dieser Multiplayer-Erfahrung konnte Sony leider noch nichts entgegen setzen.

Da allerdings Sony offen für Indie- und Free2Play-Titel ist, bietet Sony hier einige kostenfreie Free2Play-Spiele, auch aus dem eigenen Portfolio. Da haben wir zum einen DC Universe Online und Warframe. Weiterhin kann man auch War Thunder spielen. Letzteres sogar bald über Cross Play mit den PC-Fliegern.

Hier würde ich sagen: Gleichstand. Beide Konsolen haben Release-Titel geboten und das Portfolio im Laufe der Zeit erweitert.

octodadindie

Wer auf den Marktplätzen der Konsolen schaut, sieht direkt welcher Hersteller offener gegenüber Indie- und Free2Play-Entwicklern ist. Hier geht der Punkt eindeutig an Sony.

Sony handelt generell offener gegenüber Indie-Entwicklern und Free2Play-Spielen. Bei Microsoft entscheidet laut diesem Bericht ein einzelner Account Manager darüber, ob ein Spiel unterstützt wird oder nicht.

Daher findet ihr auf der Playstation 4 einfach mehr Indie- und auch Free2Play-Titel.

Dieser Punkt geht eindeutig an die Playstation 4. Sony ist weitaus offener für Indie- und Free2Play-Titel und duldet auch Cross-Play.

apps

Auch andere Applikationen finden sich auf den Konsolen. Besonders OnDemand-Anbieter haben sich schon gut auf den Konsolen eingenistet. So bietet die Playstation 4 direkt Watchever und Amazon Prime Instant Video an. Letzteren Anbieter finden wir auch auf der Xbox One. Beide Konsolen haben eine Twitch-App und die Playstation 4 hat zudem noch eine IGN App. Auf der Xbox One findet sich für News aus der Branche eine Machinima App.

Was der Playstation 4 klar hier noch fehlt ist eine YouTube-App. Die gibt es dafür auf der Xbox One. Über den internen Browser der Playstation 4 kann man das Problem allerdings umgehen und die Oberfläche für Fernseher ohne Probleme nutzen. Eine App wäre mir dennoch lieber.

Für den Videoschnitt bieten beide Konsolen Apps an und auch ansonsten ist die Zahl der Apps auf beiden Konsolen begrenzt. Keine Konsole hat ein Überangebot an Apps.

Hier ist definitiv Gleichstand. Keine Konsole bietet genug Apps und irgendetwas fehlt immer. 

entertainment

Ob Musik oder Film – beide Konsolen haben einen Musik- und Film-Dienst. Bei Microsoft ist dies Xbox Music, bei Sony Music Unlimited. Für Beides gibt es Apps auf Android und iOS. Bei Xbox Music gibt es sogar eine Windows Phone App, was logisch erscheint. Die Auswahl ist bei beiden Diensten ausreichend. Sony hat einige mehr Künstler. Preislich gibt es kaum einen Unterschiede. Für Microsofts Xbox Music bekommt man zudem günstig Jahresabo-Keys bei Ebay.

In den Filmen ist es ähnlich. Beide Konsolen bieten Videos zum leihen oder kaufen an. Hier hat Sony aufgrund des eigenen Film-Labels eine sehr große Auswahl. Zudem bietet Sony einen Filme alle 48 Stunden ab 99 Cent an. Und das sind gewiss keine alten Titel, sondern aktuelle Veröffentlichungen.

Auf beiden Konsolen kann man aktuell keine 3D-Filme schauen, aber das wird hoffentlich noch nachgereicht. Auch das abspielen von Videos oder MP3-Titel über beispielsweise einen USB-Stick ist nicht möglich. Auf der Playstation 4 ist es jedoch möglich Videos und Screenshots auf einen Stick zu übertragen und zu speichern. So kann man diese am PC bearbeiten und hochladen, wo immer man möchte.

Die Sony PlayStation 4 unterstützt Dolby Digital 5.1 und einige andere Formate über den optischen Ausgang. Die Xbox One unterstützt dies nicht, es sei denn ihr habt einen HDMI Eingang in eurem Sound System.

Apropos HDMI Eingang. Den bietet die Xbox One und das funktioniert ganz cool, wenn man den Receiver angeschlossen hat und Fernsehen möchte. Das Umschalten zwischen TV und Spiel oder App ging per Sprachsteuerung recht gut. Ein nettes Feature. Auch ein kleines Fernsehbild beim spielen zu sehen ist ganz nett.

Gleichstand. Jede Konsole hat seine Features und Sony hat mehr Auswahl bei Filmen und Music, Microsoft hat einen HDMI Eingang und setzt mehr auf Entertainment. 

socialmedia

Was soziale Netzwerke angeht bietet momentan die Playstation 4 jeglichen Support, den sich ein Twitter- und Facebook-Junkie wünschen kann. Direkte anbindung an beide Netzwerke ist möglich. Damit kann man direkt aus dem Spiel Videos oder gar Screenshots mit seinen Freunden teilen. Durch den „Share“-Button gelangt man direkt zu den Screenshots und den letzten Minuten, die man gespielt hat. Daraus kann man sich ein Video schneiden und es direkt in die sozialen Netzwerke hochladen.

Erfolge und welches Spiel man spielt werden auf Wunsch automatisch geteilt. Bei Microsoft gibt es diese Funktion nicht.

Das streamen über den Videodienst Twitch bieten mittlerweile beide Konsolen. Microsoft hat hier durch den Release von Titanfall nachgezogen.

Dennoch geht dieser Punkt ganz klar an Sony. Für Facebook- und Twitter-Freunde ist die Playstation 4 definitiv die erste Wahl.

support

Bei Microsoft ist es ziemlich unkompliziert zum Ziel zu kommen. Man kann sich anrufen lassen, selbst anrufen oder einen Chat nutzen. Die Wartezeiten sind kurz, die Mitarbeiter freundlich und kompetent. Auch der Umtausch einer Konsole soll schnell von statten gehen. Wer ein Problem mit Xbox Live oder seiner Xbox hat, bekommt hier wirklich schnelle und gute Hilfe.

Anders sieht es bei Sony aus. Dort muss man eine 01806 Nummer anrufen und kann schon mal 30 Minuten und mehr in der Warteschleife hängen. Eine freundliche Stimme spricht zwar immer von „Der nächste freie Mitarbeiter steht Ihnen gleich zur Verfügung“, aber das „gleich“ ist dann leider eine Lüge. Hier scheint Sony unterbesetzt. Es gibt keinen Chat und ein Rückruf-Service sucht man vergebens. Auch der Umtausch einer Konsole soll ähnlich kompliziert sein.

Dieser Punkt geht an die Xbox One. Wer Probleme mit seiner Konsole und Käufen hat, ist bei Microsoft gut aufgehoben. 

fazit

Addiert man die Punkte und die Gleichstände dazu, ist die Playstation 4 definitiv die bessere Konsole. Sie verdient auch den Namen „Konsole“, da sie dem Ursprung treu geblieben ist. Spiele lassen sich direkt nach dem einlegen spielen und das erwartet man doch eigentlich von einer Konsole. Will ich mit Patches, Updates und Installationen genervt werden, lege ich mir doch einen PC zu und keine Konsole. Die Playstation 4 ist definitiv für Spieler das bessere Zugpferd. Auch Social Media-Süchtige kommen auf ihre Kosten, denn mit der Playstation 4 war direkt aus den Spielen Screenshots und Videos teilen nie einfacher.

Auch bei der Hardware macht man mit der Playstation 4 wenig falsch. Spiele sehen deutlich besser aus und in der Lautstärke ist sie leiser, als die Xbox One. Die setzt noch auf ein externes Netzteil mit Lüfter und ist leider selbst im Ruhemodus zu laut. Es bleibt abzuwarten was passiert, wenn Microsoft seine Cloud-Power aktiviert oder DirectX 12 kommt. Vielleicht laufen dann Spiele ja endlich mal in 1080p.

Aktuell würde ich die PS4 kaufen. Sie ist 100 Euro günstiger und konzentriert sich viel mehr das zu sein, was sie sein soll: eine Spiele-Konsole. 

Fans haben ihre Wahl allerdings schon getroffen. Treue Xbox-Anhänger kaufen sich sicher keine PS4 und umgekehrt. Ich freue mich dennoch auf rege Kommentare zu Eurer Wahl.

Hier geht übrigens noch zu den Einzel-Tests:

Xbox One

Playstation 4

3 Comments

  • Reply
    Tom
    29. April 2014 at 15:06

    Also Grafikhuren, werden erst bei nem guten PC auf ihre Kosten kommen 😉

  • Reply
    Mirco Janisch
    29. April 2014 at 17:17

    Irgendwie ist der One Controller mal deutlich besser und selbst wenn das einer einer anderst meint, ist das immer noch Geschmackssache. Und das die One lauter ist, kann ich nicht bestätigen. Ich auch nicht bestätigen. Im Spiel ist sie genauso laut oder vlt sogar lauter. Im Stand by ist sie wirklich laut wenn man man den den schnelleren Modus ausgewählt hat. Genau so, dass es keine Spiele in 1080p gebe. Forza und Dead Rising 3 oder wie auch genannt Ryse laufen auch in Full HD. Bei Ryse weiß ich’s nicht, aber die beiden anderen Titel sogar im Multiplayer, was man daraus resultieren kann, dass diese Spiele exakt auf die Konsole zugeschnitten sind. Leider hat man bei Cross – Plattform Titeln den Nachteil bei der One, dass sich die Entwickler nicht wirklich mit dem eSRAM und der Cloud beschäftigen. Wenn Sie das einmal tun würden, würden die Spiele genauso alle in 1080p laufen.

  • Reply
    Heinrich Gabriel Wagner
    26. Juni 2014 at 15:47

    Derzeitig schaue ich mich gerade wieder um wie die Konsolen im Vergleich abschneiden.
    Aus diesen Grund habe ich schon einige andere Vergleiche gelesen. Zu dieser muss ich sagen das sie sehr subjektiv wirkt und der Autor anscheinend die PS4 klar favorisiert.
    Zb.: Das Thema Lautstärke ist die XBox One leiser mit 25 db im Vergleich zur PS4 mit 37db
    Auch im Punkt Stromverbrauch verbraucht die PS4 mehr. Außerdem ist es zu platt einfach nur die Zahlen gegenüberzustellen da einige Dinge in Relation zu einander stehen und PS4 / Xbox One teilweise anderer Technik (Arbeitsspeicher bedienen)

    Fazit aus meinen derzeitigen Recherchen… Es ist Geschmackssache welche man nimmt.
    Wer die beste Grafikauflösung haben will zockt am besten auf den PC da die Grafik der derzeitigen Titeln im Vergleich auf den Konsolen am schlechtesten ausfällt.

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