Blogosphäre: Das schenken Familienblogger ihren Kindern

Über das ganze Jahr bekommen manche von uns Bloggern einiges von Firmen geschenkt. Sei es auf Events, Familien-Blogger-Konferenzen, Messen oder im Zuge von Kooperationen. Besonders vor Weihnachten wird es nicht weniger und Kinderprodukte müssen eben von Kindern probiert werden. Was also schenkt man Kindern, die über das Jahr schon mehr als genug bekommen? Was schenken Familienblogger ihren Kindern?

Bei Familienbloggern nachgefragt

Und weil ich ein neugieriger Mensch bin habe ich mal bei anderen Familienbloggern gefragt, was die ihren Kindern schenken und wie sie das „Problem“, was vielleicht gar keines ist, lösen. Die Antworten möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Und das tolle ist: ich darf sie euch sogar zeigen. Das also schenken Familienblogger ihren Kindern.

Bei Alu von grossekoepfe.de fällt Weihnachten zum Beispiel kleiner aus:

„Wir schenken unseren Kindern zu Weihnachten jeweils ein Geschenk und ein Buch. Da hier teilweise vorher noch Geburtstage liegen fällt Weihnachten kleiner aus, zudem schütze ich mich damit vor der Flut von Oma und Opas Geschenken.“

Die Instagrammerin momofdoublemm hat zumindest mit Weihnachten eher weniger Probleme:

„Weihnachten, ein Stress der an mir vorbeibrettert, weil ich Muslima bin. Dennoch feiern wir etwas ähnliches und haben die gleichen Probleme. Am Zuckerfest schenken wir den Kindern Naschereien, ein persönliches Geschenk/Ausflug/Erlebnis und damit hat sich die Sache. Den Kindern wird von klein auf beigebracht, das es um die Besonderheit des Tages geht, so lernen sie dass sie nicht überhäuft werden mit Geschenken und konzentrieren sich auf die Familie. Euch schöne Feiertage“

Janina vom Mamablog Filea.de beschenkt ihre Tochter weiterhin traditionell nach Wunschzettel:

„Ich würde nicht unbedingt behaupten, dass meine Kinder unglaublich viele Dinge zwischendurch bekommen. Aber manches bekommt man eben doch zugeschickt oder erhascht man auf dem Flohmarkt und dann ist tatsächlich die Frage, ob die Kinder zu Weihnachten überhaupt noch offene Wünsche haben. Bei uns ist das definitiv noch so! Meine Große (5) sucht sich jedes Jahr ihre Wünsche aus dem Spielzeugkatalog raus und ich filtere dann die Dinge heraus, die wirklich etwas für sie sind. Diese Dinge verteile ich dann auf die Familie auf, Oma, Opa, Tante etc. alle dürfen dann ihren Wunschzettel abarbeiten. Dieses Jahr hat sie sich beispielsweise einen Frisierkopf, Aquabeads und neue Knete gewünscht. Und weil sie Pferde so liebt, bekommt sie von uns den Playmobil Reiterhof. Nicht weil wir ihn gesponsort bekommen haben, sondern weil er im Angebot war. 

Unseren kleinen Mann (2) interessiert es noch nicht wirklich, was er bekommt. Wir haben uns überlegt, einfach die Dinge zu erweitern, die wir schon haben. Deshalb bekommt er noch mehr Schienen für seine Lego Duplo Eisenbahn und noch weitere Teile für seine Tut tut Flitzer Garage, damit er alles quer durchs Wohnzimmer bauen kann.“

Jenny vom Kinderchaos-Familienblog.de schenkt den Kindern unter anderem tolle Familienzeit: 

„Ich handhabe es so, dass ich bereits das ganze Jahr bei Kooperationen darauf achte, dass diese auch wirklich zu uns passen und wir die Dinge wirklich gebrauchen können.

Zudem verbinde ich auch gerne mal eine Kooperation mit einem Anlass wie zum Beispiel einem Geburtstag, Ostern, Weihnachten usw.

Zudem gehe ich mit meiner Arbeit offen um und beide Mädchen wissen, dass es manchmal etwas zwischendurch gibt, weil Mama darüber schreibt und dafür arbeitet. Sie nehmen das nicht für selbstverständlich an und sind daher auch immer sehr begeistert, wenn wir uns mit Spenden anderswo beteiligen.

Dieses Jahr gibt es für uns unter dem Weihnachtsbaum zum Geschenke für die gesamte Familie und Familienzeit.

Zum Beispiel wird es einen Familienausflug zur Bibi & Tina Show geben, die uns unsere gesamte Familie schenkt. Ein Abend, der mit Sicherheit unvergesslich bleibt und den wir uns so nicht hätten leisten können.

Ansonsten gibt es von uns aus pro Kind 1 Geschenk – durch Freunde kommen eh wieder überraschend genügend Dinge hinzu“

Sari von Heldenhaushalt.de ändert zu Weihnachten nix: 

„Ich unterscheide klar mit meinen Kindern, was jetzt durch den Blog und was eben über anderem Wege zu uns kommt. Wir nennen es gemeinsam Arbeit. Aufgrund dessen jetzt Weihnachten oder Geburtstag anders zu Hand haben, finde ich Quatsch, denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und oft sind es ja andere Dinge, als die, die die Kinder sich wünschen. Wir malen und basteln gemeinsam Wunschzettel und genießen die Zeit und natürlich liegt dann am Ende auch etwas unter dem Baum oder auf dem Geburtstagstisch.“

Jasmin von Famile Nimmerland setzt auf „erweiterbare“ Geschenke:

„Ich nehme unterm Jahr selten Kooperationen an, bei denen es um Spielzeug geht. Wenn, dann meist zu einem bestimmten Anlass (Ostern, Geburtstag) und beschränke die Familie auf Kleinigkeiten. Zu Weihnachten soll es auch nicht allzu viel geben, lieber Geschenke, die man „erweitern“ kann, zum Beispiel eine Holzeisenbahn. Dann kann man bei weiteren Anlässen einfach Zubehör schenken. Überhaupt bin ich der Meinung, dass ein Zweijähriger sich genauso über ein kleines Auto wie einen Kaufladen freut und den Wert kann er sowieso nicht einschätzen. Also lieber mit kleinen Dingen glücklich machen.“

Anders schenken

Anne von Xmalanderssein fördert das Kreativ sein ihrer Kinder:

„In diesem Jahr ist das Geschenk für die Kinder außerordentlich pädagogischwertvoll und eindeutig beeinflusst durch meine Arbeit im Kindergarten. Es gibt Zuckerzangen, Tablett’s und kleine Schätze wie (Glitzer-)Steine und Knöpfe. Für die Dinge auf den Wunschzetteln sorgen schon die Großeltern und Freunde. Über doppelte Präsente und Gesprächsstoff muss ich mir auf jeden Fall keine Sorgen machen.“

Andrea von Frinis Test-Stuebchenschenkt auch Erlebnisse:

„Wir haben das so geregelt mit den Jungs, dass sich jeder eine Kleinigkeit wünschen darf. Der Mittlere zB wünscht sich nichts dieses Jahr, da sie alles haben und es durchs Bloggen auch immer mehr als genug so gibt.

Wir schenken uns Erlebnisse. So fliegen der Grosse und ich im Februar nach London zu den Harry Potter Studios.
An Weihnachten selbst geniessen wir einfach die gemeinsame Zeit.“

Lila Erdbeerpause schenkt ihren Kindern nur den dringlichsten Wunsch:

„Wir erfüllen den dringlichsten Wunsch. Mehr nicht. Unterm Jahr darf es dann auch gern mal was sein. Das funktioniert bei uns gut. Die Kinder wissen das es nur eine Sache gibt und sind damit ganz zufrieden.“

Gar kein Weihnachten?

Caroline von Wildnisfamilie.net feiert gar kein Weihnachten mehr:

„Wir feiern mit unseren sieben Kindern schon lange keine Weihnachten mehr und fühlen uns herrlich entspannt.“

Den interessanten Artikel dazu findet ihr hier.

Bei Nike von Jerrys Welt gibt es ein Bällebad:

„Bei uns gibt es dieses Jahr ein extra großes Bällebad (180×180) unser großer (u.a. Autist) liebt es … und der kleine Mann auch und dann gibt es noch was zum „auspacken“ …. sprich ein Bobbycar Brettspiel für den großen und ein Vibrationsschlauch und für den kleinen Mann 2 Tonies und ein Buch“

Martina von Jolinas Welt schenkt mit ihrer ganzen Familie zusammen:

„Meine Große bekommt dieses Jahr ein Geschenk von allen zusammen, Omas, Opas, Tante, alle dürfen sonst nichts schenken und es gibt den TV den sie sich seit gefühlt 10 Jahren wünscht und zu diesem Weihnachten vor vielen Jahren versprochen bekam.

Und die kleine bekommt ne KiddyZoom und eine Puppe die angeblich schwimmt, da jolina einfach nicht schwimmen will.“

Sabrina von Mamahoch2 verschenkt Dinge, die vond en Firmen gestellt werden:

„Die Dinge, die zur Weihnachtszeit von Firmen gestellt werden, sind bei mir nicht automatisch Weihnachtsgeschenke. Meine Kinder bekommen das, was sie sich wünschen – sofern es meinem Budgetvorstellungen entspricht. Die Kooperationsprodukte setze ich dann vor allem für Verlosungen ein. So freuen sich andere und meine Kinder werden nicht mit Spielzeug überflutet. Generell stelle ich nur Sachen vor, die ich und meine Kinder als wertvoll und empfehlenswert erachten. Im letzten Jahr haben wir bspw. auch einige Dinge ans Kinderheim gespendet“

Juli von Doppelkinder schenkt dieses Jahr zum ersten Mal richtig:

„Unsere Jungs – sie sind zwei Jahre alt – bekommen in diesem Jahr überhaupt ihre ersten richtigen Weihnachtsgeschenke. Und zwar vom Christkind. Es bringt einen Holzbauernhof, den wir bei Ebay-Kleinanzeigen entdeckt haben, Fahrradhelme – weil sie die brauchen und gut finden, elektrische Zahnbürsten – weil sie die gut finden und WIR es brauchen, dass sie endlich mehr Begeisterung für die Zahnpflege aufbringen, und einen Holzregenbogen von Grimm’s – ebenfalls gebraucht, weil nachhaltig irgendwie schöner ist. Das alles ist trotzdem eine ganz schöne Menge, wie ich finde, und wir über die Feiertage verteilt. Gutes Gelingen für den Artikel und viele Grüße!“

Fast alle Blogger schenken anders

Nicht alle Blogger schenken gleich und vertreten die gleichen Ansichten. Das ist auch gut so, denn am Ende kommt es doch nur darauf an in strahlende Kinderaugen zu sehen. Und selbst wenn manche gar kein Weihnachten feiern ist das auch in Ordnung. 

Tja, und was schenke ich meinen Kindern? Dazu sage ich folgendes:

„Bisher haben wir unseren Kindern immer die Wunschzettel so gut wie möglich erfüllt. Da die Zimmer aber bestens bestückt mit Spielzeug sind und es im Dezember mit den Tigerboxen und dem Alilo Hasen schon wirklich tolle Dinge gab, wollen wir ihnen dieses Jahr ein Erlebnis (Disneyland Paris) schenken. Das Geschenk bekommen sie aber am erst 1. Weihnachtstag. 

Um aber nicht nichts zu bekommen, bekommen sie zu Heiligabend Gesellschaftsspiele, die sie sich gewünscht haben. „Spinderella“ und „Zicke Zacke Hühnerkacke“. 

Wir behalten übrigens nicht alles aus Kooperationen. Entweder verschenken, verlosen oder verkaufen wir Produkte, die wir selbst nicht benötigen. Dennoch bekomme unsere Jungs mehr als genug über das Jahr.“

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