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Angeschaut: Im Zweifel glücklich

22. März 2018

Eigentlich hat Brad alles, um glücklich zu sein: Eine liebende Ehefrau, eine erfüllende Arbeit und einen talentierten Sohn. Trotzdem beschleicht ihn ständig das Gefühl, nicht genug erreicht zu haben – im Gegensatz zu seinen früheren Studienfreunden, deren erfolgreiche Karrieren er neidisch aus der Ferne verfolgt. Als er mit seinem Sohn mögliche Colleges an der Ostküste besichtigt, trifft seine alten Freunde wieder und bemerkt, dass es einen Unterschied gibt zwischen einem erfolgreichem Leben und einem glücklichen.

Brad (Ben Stiler) und sein Sohn Austin (Troy Sloan) besuchen diverse Colleges und kommen sich dadurch näher.

Nach „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und „Gefühlt Mitte Zwanzig“ beweist Ben Stiller wieder, dass er das Zeug hat für anderen Stoff fernab der Blödelei und Witzes. Dieser Film regt zum nachdenken über das eigene Leben und Erreichte an. Bin ich glücklich? Haben andere Freunde es wirklich geschafft und sind glücklicher? Schaut man auf soziale Netzwerke wie Instagram könnte man dies meinen, doch zeigen diese Menschen uns nur einen Bruchteil ihrer Welt. Was alles dahinter steckt und passiert sehen wir nicht. 

Bin ich glücklich?

Wir vergleichen uns zu oft mit anderen. Was hat er oder sie, was ich nicht habe? Wieso ist er oder sie glücklich? Wieso bin ich es nicht? Wir sind zum Teil immer entweder dabei uns aufzubauen oder runterzumachen. Und wir schauen nicht nur bei den Nachbarn, was diesese machen, sondern darüber weiter hinaus. Nicht umsonst sind Reality Formate wie die Kardashians so erfolgreich. Oder wir schauen bei Instagram auf den Lebensstil von Millionären und Milliardären und wie das ein Gefühl von Unzufriedenheit und Neid auslöst. Jeder um uns herum scheint im Lotto gewonnen zu haben. Nur wir haben nichts. 

Falsch! Falsch! Falsch! Schaut man nämlich hinter die ganzen Fassaden sieht es meist anders aus als wir denken. Ich habe durch den Film gelernt mehr zu betrachten, was ich habe und wie gut es wir eigentlich haben. Dazu gab es letztens ein wunderbares Video im Netz und die Kleinigkeiten über die wir uns alltäglich immer aufregen. Verschiedene Videos, aber nahezu die gleiche Botschaft.

„Im zweifel glücklich“ ist empfehlenswert

Und genau diesen Spiegel hält uns der Film vor und das ist auch gar nicht so verkehrt. Ich mag solche Filme und finde es sehr Schade, dass die Masse den Film sich nicht anschauen wird. Der überwiegende Anteil der Kinobesucher will leicht unterhalten werden durch Superhelden. Vielleicht kann ich ja mit meiner Empfehlung den ein oder anderen ins Kino locken, denn dieser Film lohnt sich auf so vieler Weise. Kinostart ist am 29. März 2018.

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